Prostata
Urologische Operationen

Vor 14 Jahren wurde in Deutschland eine neuartige minimal-invasive Operationstechnik entwickelt, die seitdem bei gutartigen Prostatavergrößerungen (BPH), Harnröhrenstrikturen erfolreich eingesetzt wird. Um diesen unblutigen Operationscharakter zu gewährleisten, verläuft die ganze Behandlung in zwei Phasen. Zuerst erfolgt eine Laserkoagulation, die mit einem speziell dafür entwickelten Laserzystoskop vorgenommen wird. Dadurch werden die blutversorgenden Gefäße thrombosiert. Danach kommt die transurethrale Resektion der Prostata (TURP).

Es ist also eine Operationstechnik, die:
  • blutungsfrei verläuft und somit den Kreislauf des Patienten nicht belastet (Viele Prostata-Patienten haben auch kardiologische Beschwerden, und daher dürfen sie nicht invasiv - wie mit einer TURP oder radikalen Prostatektomie - operiert werden.),
  • sogar ambulant durchgeführt werden kann,
  • nicht mit der Gefahr einer möglichen Inkontinenz und/oder Impotenz verbunden ist,
  • kein TUR-Syndrom verursacht,
  • vollwertiges Material för eine histologische Untersuchung liefert.
 
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